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Roulette Spielsysteme

SystemRoulette-Systeme sind Methoden um beim Roulette systematisch zu Gewinnen. Den Versuch das perfekte System zu entwickeln, gibt es schon seit 250 Jahren.
In der Praxis gibt es keine Systeme die auf lange Sicht erfolgreich sind aber es gibt immer wieder Spieler, die durch Systeme versuchen, ihren Gewinn zu optimieren. Solche Systeme nutzen bekannte Abweichungen wie etwa Kesselfehler. Diese werden zwar mechanisch hergestellt aber jeder weiß, dass es auch in der mechanischen Herstellung Toleranzgrenzen gibt. Um so etwas jedoch erhaus zu bekommen, muss man den Roulettetisch lange beobachten, denn solche Toleranzen sind nicht bei allen Kesseln gleich und werden selbstverständlich auch nicht veröffentlicht.
Es gibt eine Vielzahl von Systemen, hier nur mal eine kleine Auswahl:

d’Alembert
Bei der d’ Alembert – Progression wettet am auf die einfachen Chancen. Meist auf Rot oder Schwarz oder auf Gerade oder Ungerade. Als erstes wird eine Satzhöhe von z.B. 10 Jetons festgelegt. Diese ist aber frei wählbar. Nach einem Verlust wird die Satzhöhe um 1 Jeton erhöht also auf 11 Jetons. Bei einem Gewinn wird die Satzhöhe um 1 Jeton gesenkt auf 9. Über einen langen Zeitraum können Gewinne gemacht werden, ohne der Gefahr zu laufen gleich alles zu verlieren. Sollte dies trotzdem passieren, kann dieser Verlust durch vorherige Gewinne ausgeglichen werden. Das einzige was in diesem System jedoch nicht beachtet wird ist die Null. Also auch hier ist Glück gefragt, damit das System funktioniert.
Contre d’Alembert wird genau umgekehrt gespielt wie d’Alembert-Progression. Dabei wird nach einem Verlust der Einsatz um einen Jeton gesenkt und nach einem Gewinn um einen Jeton erhöht. Dieses System funktioniert aber nur dann gut, wenn nach dem Ausgleich der Verluste oder bei einem geringen Überschuss wieder mit der Anfangssatzhöhe gespielt wird.

Guetting Progression
Bei diesem System versucht man Gewinne mit hohen Sätzen und Verluste mit niedrigen Sätzen zu erzielen. Dabei gibt es mehrere Stufen mit unterschiedlichen Einsätzen. Der Höchstsatz liegt bei 40 Jetons. Dabei sieht das Satzschema wie folgt aus:

  1. Stufe 2 Jetons
  2. Stufe 3, 4, 6 Jetons
  3. Stufe 8, 12, 16 Jetons
  4. Stufe 20, 30, 40 Jetons

Der erste Satz wird auf der ersten Stufe gespielt, also man fängt mit 2 Jetons an. Wird dieser Satz zweimal hinter einander gewonnen, so geht man auf die 2. Stufe über und setzt nun 3 Jetons. Das geht so weit, bis man bei 40 Jetons angekommen ist. Man muss also den Satz zweimal hinter einander gewonnen haben bis man zum nächsten Satz übergeht.
Gewinnt man einen Satz und verliert anschließend, dann wird der nächste Satz mit dem gleichen Einsatz noch einmal gespielt. Verliert man jedoch einen Satz, so geht man auf das erste Glied der nächst niedrigeren Stufe zurück. Hat man also mit 30 Jetons gespielt und verloren, so geht man auf die 3. Stufe zurück und spielt das nächste Spiel mit 8 Jetons.
Dieses System ist bei einer „Glückssträhne“ sehr erfolgreich. Bei einem eher schlechteren Lauf hält sich der Verlust jedoch in Grenzen.

Paroli
Beim Paroli fängt der Spieler mit dem kleinsten Einsatz an. Er setzt meist auf eine der einfachen Chancen, da dort die Wahrscheinlichkeit höher liegt als auf eine bestimmte Zahl zum Beispiel. Gewinnt der Spieler, so lässt er seinen ursprünglichen Einsatz und den Gewinn liegen. Das macht er so lange, bis er sein Gewinnziel erreicht hat. Verliert er jedoch, bevor er sein Ziel erreicht hat, so fängt er wieder von vorne an.

Verdoppeln (Martingalespiel bzw. Martingale)
Beim Verdoppeln wird auf die einfachen Chancen getippt. Man setzt entweder auf Schwarz oder Rot, Gerade oder Ungerade oder auf Hoch oder Niedrig. Das System hat für wenige Runden Erfolg nur auf längere Sicht hin, wird man damit nie viel Geld gewinnen. Man kann vom Glück sagen, wenn man nach mehreren Runden seinen Einsatz wieder erspielt hat. Das ist aber eher die Ausnahme, denn wenn die Null kommt, hat man schon verloren, da sie zu keiner der drei Chancen gehört.

Zwei-Drittel-Gesetz
Beim Zwei-Drittel-Gesetz, oder Gesetz des Drittels manchmal sogar als Gesetz der kleinen Zahlen bezeichnet, versucht der Spieler anhand einer Rotation heraus zu finden, welche Zahlen gespielt werden. Eine Rotation ist ein Spieldurchlauf wo 37 Zahlen gefallen sind. Anhand dieser Zahlen kann man feststellen, dass nur etwa zweidrittel aller Zahlen gefallen sind und davon einige mehrmals. Wenn man aber nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung geht, müsste, nach 37 Coups, jede Zahl mindestens einmal gespielt werden. Das ist aber nicht der Fall und verleitet viele Spieler jedoch immer wieder zu falschen Schlussfolgerungen.