Online oder Real spielen?

RouletteWo kann man am Besten Roulette spielen? In einer Spielbank oder in einem Online Casino?
Um da mal etwas Licht ins Dunkle zu bringen, hier mal ein paar Punkte zu Unterschiede und Gemeinsamkeiten, die einen die Entscheidung etwas erleichtern kann.
Fangen wir mal mit den Spielbanken an.
Um in einer Spielbank Roulette zu spielen, muss man erstmal wissen wo es welche gibt. Am Besten in der Nähe. Hat man eine gefunden, muss man wissen ob diese auch Roulette anbieten – das ist aber meist der Fall. Nun muss man wissen ob eine Kleiderordnung verlangt wird oder nicht. Die meisten Spielbanken in Deutschland verlangen eine Kleiderordnung. Zwar nicht zu streng aber oft genug darf man mit einer Jeans und Turnschuhen nicht hinein. Was auch wichtig zu wissen ist, ab wann man in das Casino darf. Eigentlich mit 18 aber es gibt auch einige bei denen man erst ab 21 hinein darf. Ganz im Stil der amerikanischen Casinos. Wenn man das alles geklärt hat, geht die Frage weiter, wie kommt man dort hin. Taxi? Oft zu teuer. Selber fahren? Dann darf man nichts trinken. Öffentliche Verkehrsmittel? Fahren die auch noch mitten in der Nacht? Wir gehen mal davon aus, dass das Problem mit dem Hinkommen geklärt ist. Wir sind also im Casino. Nun schaut man sich am Besten erstmal an was an den einzelnen Roulettetischen so los ist. Man sollte sich auch die Menschen mit ansehen, die an dem Tisch spielen. Wenn man Leute dabei hat die ständig alles besser wissen und nur Streit suchen, macht das Spielen keinen Spaß. Also lieber einen anderen Tisch suchen. Wenn man den für sich optimalen Tisch gefunden hat, kann es mit dem Spielen ja losgehen. Man schaut wie der Croupier die Kugel in den Kessel wirft, macht seine Einsätze und wartet, dass die Kugel im richtigen Fach liegen bleibt. Spannung pur. Hat man ein paar Runden gespielt, kann man, wenn man etwas Übung darin hat, ungefähr abschätzen wo die Kugel liegen bleibt. Nach ein paar Minuten spielen, freut man sich über seine Gewinne und das man den „Dreh“ raus hat. Das kann jetzt ja den ganzen Abend so weiter gehen. Schön wär’s. Es dauert nicht lange, kommt ein neuer Croupier und man muss sich wieder neu auf dessen Wurf einstellen. Jeder Croupier hat eine etwas andere Technik und Kraft die Kugel in den Kessel zu werfen und alle zwanzig dreißig Minuten geht das Spiel wieder von vorn los.
Und wie ist das jetzt in Online Casinos?
Um in online Casinos spielen zu können, braucht man erstmal einen Computer und einen Internetzugang. Da dies in den meisten Haushalten mittlerweile Standartausstattung ist geht es also nur darum ein passendes Online Casino zu finden. Davon gibt es ja reichlich im Internet. Dabei ist es aber sinnvoll sich eins auszusuchen, was es schon etwas länger gibt und wo man Erfahrungsberichte im Internet findet. Denn leider gibt es da immer wieder schwarze Schafe. Nachdem man eins gefunden hat, muss man sich die Software herunter laden. Auch dafür gibt es oft Anleitungen im Internet oder direkt auf der Casinoseite oder die Software ist sehr gut erklärt. Sollte das nicht sein, dann lieber Finger weg und ein neues Online Casino suchen. Wenn die Software installiert ist, geht es nun an die Registrierung. Dabei ist es äußerst wichtig echte Daten anzugeben, also kein Fake-Name oder der Gleichen, denn dann können Gewinne nicht ausgezahlt werden. Ganz wichtig ist hier auch die Altersangabe. Ist man unter 18 kann man sich nicht anmelden. Bei seinem Alter zu schummeln, bringt aber gar nichts. Spätestens wenn man Geld auszahlen lassen möchte fliegt der ganze Schwindel auf.
Die Software ist installiert, die Anmeldung erfolgte auch und nun kann es auch schon los gehen. Moment – noch nicht ganz. Etwas fehlt noch. Genau! Das Geld zum Spielen. Die meisten Online Casinos bieten ihren Neuspielern einen Bonus an. Die Höhe ist von Casino zu Casino unterschiedlich. Man sollte sich aber nicht von zu hohen Boni locken lassen, oft sind seltsame Bedingungen daran geknüpft.
Die meisten Online Casinos haben einen Übungsmodus. In diesem Modus kann man das Casino etwas austesten was die Spielgeschwindigkeiten sind, wie das mit dem Setzen funktioniert und und und. Um mit echtem Geld spielen zu können, muss man vorher etwas einzahlen. Ist das Geld dann auf dem Spielerkonto, kann es los gehen. Welchen Tisch man nimmt, ist im Online Casino vollkommen egal. Überall laufen die Roulettekessel gleich. Das heißt, dass sie Gewinn-Verlustrate im Online Casino für den Spieler wesentlich positiver ausfällt als in einer Spielbank. Was sich unterscheidet, sind die Einsätze. Man kann mit anderen Spielern zusammen spielen oder auch für sich ganz alleine. Keiner stört sich daran, wenn man mit dem Schlafanzug vor dem Computer sitzt. Es sieht ja keiner. Man kann trinken was man will und wie viel man will. Aber das Beste ist, es gibt keinen Streit wer nach Hause fahren muss, denn man ist ja schon zu Hause.
Fazit – in einem Online Casino zu spielen bringt eigentlich nur Vorteile. Kein Croupier bestimmt die Lage der Kugel mittels einer sorgfältig trainierten Wurfweise, kein Suchen wo es Spielbanken in der Nähe gibt. Kein Streit wer fahren muss, keine Kleiderordnung und man kann sich aussuchen ob man grad mit Freunden oder Fremden spielen möchte oder nicht. In welcher Spielbank darf man einen Roulettetisch für sich ganz allein beanspruchen?! Und bei den meisten Online Casinos gibt es noch Geld geschenkt.

Roulette in neuer Dimension

RouletteRoulette findet man in jedem guten Casino und an keinem Tisch ist so viel Stimmung wie an einem Roulettetisch. Alle schauen gespannt in den Kessel um zu sehen, wo denn die kleine weiße Kugel liegen bleibt. Hat sie sich für eine Zahl entschieden, kommen die großen Emotionen.
Oft liest man, dass Roulette von dem Mathematiker Pascal im 17. Jahrhundert erfunden wurde. Er hat sicherlich einen Teil zu diesem Spiel beigetragen aber in Wirklichkeit, geht Roulette auf das Rad der Fortuna zurück, was es schon viel eher gab. Im 18. Jahrhundert kam Roulette nach Frankreich wo es sich sehr schnell aller größter Beliebtheit erfreute. So dauerte es nicht lang, bis Roulette auch in den deutschen Casinos gespielt wurde. Mittlerweile gibt es kein Casino mehr, das nicht mindestens ein Roulettetisch besitzt. Mit dem Aufkommen des Internets und der Computer in fast jeden Haushalt kamen auch die online Casinos. Auch hier gibt es kaum ein Casino was kein Roulette anbietet. Durch die Verbesserung und Weiterentwicklung des Internets, gibt es mittlerweile sogar Casinos mit Live-Übertragung der einzelnen Coups.
Geht man von den Casinos in Deutschland aus, braucht man sich fast nicht zu wundern, warum Online Roulette immer beliebter wird. Man kann im Online Casino spielen wann man möchte und wenn es mittags um zwölf ist. Man kann tragen was man will, was in den deutschen Casinos nicht wirklich geduldet wird und man hat keine langen Anfahrtswege. Denn oft gibt es genau in der Stadt wo man wohnt kein Casino oder nur ein Automatencasino.
In Online Casinos kann man sich seine Gesellschaft aussuchen, möchte man gern mit Freunden spielen oder doch lieber allein. In einem realen Casino ist es unmöglich seine Mitspieler auszusuchen. Wenn man mit Freunden in einem realen Casino spielen möchte, muss vorher oftmals noch ein Fahrer ausgeknobelt werden, Taxis werden ja auch immer teuerer, und er darf den ganzen Abend seinen Freunden beim Trinken zu sehn. Bei einer richtigen Männerrunde schon echt fies.
Beim Online Casino braucht man seinen Freunden nur Bescheid geben wann man in einem bestimmten Online Casino spielen möchte und schon kann es losgehen. Jeder kleidet sich so wie es ihm passt und jeder kann trinken was er will. Roulette hat sich nicht nur den Spielgewohnheiten in einigen Ländern angepasst sondern auch der heutigen technologischen Gesellschaft, was auch der Grund der immer größer werdenden Beliebtheit ist.

Martingalespiel

RouletteDas Martingalespiel oder kurz Martingale, ist eine Satztechnik beim Glücksspiel. Heute wird sie hauptsächlich beim Roulette angetroffen. Dabei wird bei jedem Verlust der Einsatz um einen Chip erhöht. Die Einsätze werden auf die einfachen Chancen gesetzt, wie zum Beispiel Schwarz oder Rot. Um es etwas anschaulicher zu machen hier mal ein Beispiel. Man setzt einen Chip auf Schwarz. Die Kugel landet auf einer roten Zahl, somit hat man seinen Einsatz verloren. Beim nächsten Coup setzt man zwei Chips auf Schwarz. Die Kugel landet bei einer schwarzen Zahl. Somit gewinnt man vier Chips. Abzüglich des Einsatzes von den beiden Coups hat man am Ende ein Gewinn von einem Chip. Das klingt jetzt vielleicht nicht all zu viel aber wenn man das über mehrere Coups macht und dabei auch gut auf die Kugel achtet oder die Progression mit einbezieht, kann seine eventuellen Verluste wieder rein spielen und am Ende mit einem guten plus vom Tisch gehen. Wichtig ist aber noch zu sagen, dass man das Martingalespiel nicht bis ins Unendliche treiben kann. Daran hindert einen das Tischlimit.
Hierzu mal noch ein kleines Beispiel. Man setzt einen Chip im Wert von 10€. Nach Verlust erhöht man auf 20€, danach auf 40€, 80€, 160€ usw. Man verdoppelt also immer seinen Einsatz. Bei einem Tischlimit von 20.500€ kann man also maximal 12 mal erhöhen. Und nun ein kleines interessantes Rechenbeispiel. Die Wahrscheinlichkeit ein einziges Spiel zu verlieren, liegt bei 19/37 also bei rund 51% (51,351%). Auf die 12 Spiele gesehen, ergibt sich somit ein Wert von 0,0336% ((19/37)12). Anders ausgedrückt, die Gewinnchance mit Martingale für die 12 Spiele liegt bei 99,9664%.
Wer jetzt aber denkt, die Bank hat etwas gegen solche Spieler, der irrt. Ganz im Gegenteil, die Bank schätzt solche Spieler sogar. Erstens hat die Bank nur die kleinste Einheit zu verlieren und zweitens gibt es da ja auch noch die Null. Das heißt aber nicht, dass man mit diesem System nur verliert.
Mit diesem System kann man, mit etwas Glück, trotzdem viel Geld gewinnen. Aber es ist auch Vorsicht geboten. Wird man zu gierig, kann dieses System einen ganz schnell in den Ruin treiben.