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Roulette Lexikon

Amerikanisches Roulette – auf dem Tableau sind die Einfachen und Mehrfachen Chancen so angeordnet, dass die Spieler sie selbst bequem erreichen können. Das führt zu einer schnelleren Spielabfolge. Weiterhin hat das amerikanische Roulette neben der einfachen Null noch die Doppel-Null.

Annonce – ist unterteilt in feststehenden Annoncen (Kesselsektoren) und andere Annoncen wie zum Beispiel die ersten Vier Zahlen, den so genannten Top Line.

Bankvorteil – ist ein „eingebauter“ Vorteil für die Bank die bei allen Spielen in einem Casino existiert.

Bout de Table – ist der Croupier der am Kopfende des Tisches sitzt.

Carré – ist das Setzen auf das Kreuz von vier Zahlen die ein Quadrat bilden.

Chaleur – bedeutet Wärme bzw. Hitze. Man redet von Chaleur wenn über einen langen Spielzeitraum nur ein Kesselsektor kommt.

Chancen – werden in Einfache Chancen und Mehrfache Chancen unterteilt. Zu den Einfachen Chancen gehören Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade und Oben/Unten. Zu den Mehrfachen Chancen gehören alle Kombinationen aus mindestens zwei Zahlen so wie Dutzende, Kolonnen und Pleins.

Chefcroupier – überwacht die Spieler, das Spiel und seine Mitarbeiter an einem Tisch. Er ist für den reibungslosen Ablauf des Spiels verantwortlich und klärt Meinungsverschiedenheiten bei Streitsätzen.

RouletteCheval – ist eine Satzmöglichkeit bei der auf zwei Zahlen die nebeneinander oder untereinander auf dem Tableau liegen.

Croupier – ist ein Angestellter einer Spielbank.

D’Alembert, Lean Le Ronde – französischer Mathematiker der die d’Alembert Progression erfunden hat.

Doppelnull (Doppelzero) – gibt es nur beim amerikanischen Roulette. Erscheint die Doppelnull, so werden alle Einsätze auf den Einfachen Chancen eingezogen.

Doublette – nennt man das zweimal hintereinander Erscheinen einer Zahl.

Drehcroupier – ist derjenige, der die Kugel in den Kessel wirft und die Gewinne auszahlt.

Dreiertransversale – ist die Bezeichnung für drei waagerecht nebeneinander stehende Zahlen auf dem Tableau. Insgesamt gibt es 12 Dreiertransversalen.

Drittelchance – ist eine andere Bezeichnung für Dutzende und Kolonnen.

Dutzend – gehört zu den Mehrfach Chancen. Insgesamt gibt es 3 davon. Das 1. Dutzend besteht aus den Zahlen 1 bis 12, das 2. Dutzend aus den Zahlen 13 bis 24 und das 3. Dutzend aus 25 bis 36.

Einfache Chancen – bestehen aus Rot oder Schwarz, Gerade oder Ungerade und Oben oder Unten.

Einheit – bezeichnet den Wert eines Jetons.

Einsatz – ist das, was jeder Spieler auf eine jeweilige Chance gibt. Entweder selber oder er gibt seine Einsätze dem Croupier mit den entsprechenden Annoncen wo der Spieler sie gerne haben will.

ChipsFarbjetons – kommen hauptsächlich beim amerikanischen Roulette vor. So bekommt jeder Spieler seine Jetons in einer anderen Farbe.

Gagnate (Sortante) – ist „die gewinnende Chance“ die nachgesetzt wird.

Gesetz des Drittels (Zwei-Drittel-Gesetz) – oder manchmal auch Gesetz der kleinen Zahlen sagt aus, dass in einer Rotation nur etwa zweidrittel aller Zahlen fallen und davon einige mehrmals.

Gewinn – aus einer Spielbank ist steuerfrei.

Gewinnchancen – sind von allen Glücksspielen beim Roulette am Höchsten. Bei den Einfachen Chancen kommen 98,65% der Einsätze dem Gewinn zu gute und bei den Mehrfach Chancen sind es 97,3%.

Glücksspiel – sind alle Spiele bei denen die Entscheidung über den Fortgang oder den endgültigen Ausgang ausschließlich vom Zufall abhängt.

Handwechsel – bezeichnet die Ablösung, meist nach 15 bis 30 Minuten, des Wurfcroupiers durch einen Kollegen.

Jeton – ist die französische Bezeichnung für die Spielmarken die oft auch als Chips bezeichnet werden.

Kessel – wird aus hochwertigem Holz gefertigt und im Inneren dreht sich eine Scheibe mit den 37 bzw. 38 Zahlenfächern.

Kolonne – ist eine Satzmöglichkeit und gehört zu den Mehrfach Chancen. Dabei wird auf die 12 untereinander stehenden Zahlen auf dem Tabelau gewettet. Es gibt insgesamt drei Kolonnen.

Konzession – ist die staatliche Genehmigung zum Betreiben einer Spielbank.

RouletteKugel – ist beim Roulette weiß und wird aus Elfenbein oder einem bestimmten Kunststoff hergestellt.

Manque – ist eine Satzmöglichkeit und gehört zu den einfachen Chancen. Dabei wird auf die Zahlen 1 bis 18 gesetzt.

Maximum – ist der Höchsteinsatz am Tisch. Dieses wird an jedem Tisch ausgewiesen.

Mehrfache Chancen – umfassen alle Kombinationen aus mindestens zwei Zahlen so wie Dutzende, Kolonnen und Pleins.

Minimum – ist der kleinste Einsatz der an einem Tisch gespielt werden muss.

Nebenzahlen (Nachbarzahlen) – sind die Zahlen, die im Kessel rechts und links einer bestimmten Zahl liegen.

Pair – ist eine Satzmöglichkeit und gehört zu den Einfachen Chancen. Dabei setzt man auf die geraden Zahlen.

Passe – ist eine Satzmöglichkeit und gehört zu den Einfachen Chancen. Dabei setzt man auf die Zahlen 19 bis 36.

Permanenz – zeigt die gefallenen Zahlen an einem Roulettetisch auf.

Platzer – bezeichnet den Verlust des gesamten gespielten Kapitals.

Plein – ist eine Satzmöglichkeit wo auf eine einzelne Zahl gewettet wird. Hierzu zählt auch die Null bzw. die Doppelnull.

Prison – kommt aus dem Französischen und bedeutet sperren. Erscheint die Null, so werden alle Einsätze für die Einfachen Chancen gesperrt. Es greift die so genannte En Prison-Rule. Diese besagt, sollte die Kugel auf die Null fallen, werden die eingesetzten Chips gesperrt und kommen ins Prison. Sie gehören damit weder dem Spieler noch der Bank. Erst der nächste Wurf entscheidet, wer über die Chips verfügen kann. Kommt beim nächsten Wurf die gewählte Chance, wird der gesperrte Einsatz wieder frei und der Spieler kann entscheiden, ob er den Einsatz weiter auf der Chance stehen lässt oder ihn abzieht. Kommt nach der Zero eine andere als die gewählte Chance, gehört der Einsatz der Bank und man hat verloren. Kommt noch einmal die Zero, muss die gewählte Chance zweimal kommen, damit der Einsatz des Spielers wieder frei wird.

Quicktable – ist ein Roulettetisch, an dem der Spieler seine Einsätze selbst tätigen muss, was zu einem schnelleren Spiel führt.

Rateau – bezeichnet den Rechen des Croupiers, mit dem er die verlorenen Jetons vom Tisch zieht.

Rien ne va plus – bedeutet „Nichts geht mehr“ und kommt immer dann, wenn die Kugel in den Kessel geworfen wird. Sobald dieser Satz ertönt, dürfen keine Einsätze mehr getätigt werden.

Rotation – ist ein Spieldurchlauf wo 37 Zahlen gefallen sind.

Saalchef – ist der Verantwortliche für den Spielbetrieb an allen Tischen.

Saladier – ist ein Croupier, der die Jetons nach ihrer Stückgröße sortiert.

Stück – oder Einheit, gibt die Größe bzw. Wert des einzelnen Jetons an.

RouletteTableau – liegt unter dem Roulettekessel oder rechts und links davon. Auf ihm sind die 36 Zahlen, die Null bzw. die Null und Doppelnull angegeben, so wie Dutzende und Kolonnen.

Transversale – ist eine Satzmöglichkeit und gehört zu den Mehrfach Chancen. Es gibt die Dreiertransversale, dabei tippt man auf drei waagerecht nebeneinander liegende Zahlen gleichzeitig, und die Sechsertransversale, bei der man auf sechs Zahlen tippt.

Traube – bezeichnet aneinander hängende Serien die nicht unterbrochen werden, wie zum Beispiel fünfmal nach einander Rot.

Trinkgeld – wird auch oft als Tronc bezeichnet. Die gute Etikette weist darauf hin, wenn man auf eine Zahl gesetzt hat und gewinnt, dass der Croupier ein Trinkgeld in Höhe des Einsatzes bekommt.

Tronc – wird nach einem Punktsystem auf alle Croupiers verteilt. Dabei spielen Art der Tätigkeit und Dauer der Betriebsangehörigkeit eine Rolle.

Voisins – ist das französische Wort für die Nebenzahlen.

Zero – ist das französische Wort für die Null und wird auch als Goldbagger der Bank bezeichnet. Bei Erscheinen der Null werden alle Einsätze auf die Einfachen Chancen gesperrt und alle Einsätze auf die Mehrfach Chancen verlieren und gehen an die Bank.

Amerikanisches Roulette

RouletteDas amerikanische Roulette wird mit „zwei“ Nullen gespielt. Das heißt, dass das amerikanische Roulette insgesamt 38 Zahlen also die Zahlen von 1 bis 36, die einfache Null und die Doppel-Null. Abwechselnd sind die geraden und ungeraden Zahlen auf dem Kessel angeordnet und dabei wechseln sich die Farben Rot und Schwarz ab. Die beiden Felder mit der Null bzw. Doppel-Null sind Grün unterlegt.

Die Einsätze werden auf dem Tableau platziert. Dabei gelten folgende Regeln:

Innere Einsätze (werden auf den nummerierten Feldern platziert)
Einzelne Nummern: man platziert seine Wette auf einer einzelnen Nummer
Geteilt: man platziert einen Einsatz auf die Linie zwischen zwei Nummern
Reihe: man platziert die Wette auf die erste vertikale Linie einer horizontalen Reihe mit drei Nummern
Dreifach: hier wird der Einsatz auf das Kreuz von den Zahlen 0, 1, 2; 0, 2, 00 oder 00, 2, 3 platziert
Ecke: man platziert einen Einsatz auf die gemeinsame Ecke einer Gruppe von vier Nummern
Top Line: hier wettet man auf die ersten fünf Zahlen (0, 00, 1, 2, 3), dabei wird der Einsatz auf die Linie zwischen der 0, 00 und der 1, 2, 3 Reihe gelegt
Line: hier wettet man auf zwei Reihen von Zahlen gleichzeitig

Äußere Einsätze (außerhalb des Zahlengitters platzierte Einsätze)
Spalte: dabei wettet man auf die 12 Zahlen die untereinander stehen, es gibt insgesamt drei Stück davon (die 0 und 00 werden zu keine Spalte dazu gezählt)
Dutzend: hier wettet man auf die Ersten (1 bis 12), Zweiten (13 bis 24) oder Dritten (25 bis 36) 12 Zahlen (die 0 und 00 wird nicht berücksichtigt)
Rot/Schwarz: hier wettet man welche Farbe die nächste Zahl hat
Impair/Pair: eine Wette ob die Zahl gerade oder ungerade ist (0 bzw. 00 ist weder gerade noch ungerade, da streiten sich sogar bis heute noch die Mathematiker, darum werden beide nicht berücksichtigt)
Oben/Unten: hier wird gewettet ob die Zahl zu den oberen 18 Zahlen (1 bis 18) oder zu den untern 18 Zahlen (19 bis 36) gehört (die 0 und 00 wird nicht berücksichtigt)