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Französisches Roulette

RouletteDas französische Roulette hat, im Gegenzug zum amerikanischen Roulette, nur eine Null.
Sonst ist das Tableau identisch aufgebaut. Selbst bei den Einsatzmöglichkeiten gibt es kaum Unterschiede. Hier die Einsatzmöglichkeiten für das französische Roulette.

Innere Einsätze (werden auf den nummerierten Feldern platziert)
Einzelne Nummern: man platziert seine Wette auf einer einzelnen Nummer
Geteilt: man platziert einen Einsatz auf die Linie zwischen zwei Nummern
Reihe: man platziert die Wette auf die erste vertikale Linie einer horizontalen Reihe mit drei Nummern
Dreifach: hier wird der Einsatz auf das Kreuz von den Zahlen 0, 1, 2 oder 0, 2, 3 platziert
Ecke: man platziert einen Einsatz auf die gemeinsame Ecke einer Gruppe von vier Nummern
Top Line: hier wettet man auf die ersten vier Zahlen (0, 1, 2, 3), dabei wird der Einsatz auf die äußere Linie der 0 und der 3 gelegt
Line: hier wettet man auf zwei Reihen von Zahlen gleichzeitig

Äußere Einsätze (außerhalb des Zahlengitters platzierte Einsätze)
Spalte: dabei wettet man auf die 12 Zahlen die untereinander stehen, es gibt insgesamt drei Stück davon (die 0 wird zu keine Spalte dazu gezählt)
Dutzend: hier wettet man auf die Ersten (1 bis 12), Zweiten (13 bis 24) oder Dritten (25 bis 36) 12 Zahlen (die 0 wird nicht berücksichtigt)
Rot (Rouge)/Schwarz (Noir): hier wettet man welche Farbe die nächste Zahl hat
Impair/Pair: eine Wette ob die Zahl gerade oder ungerade ist (0 ist weder gerade noch ungerade, da streiten sich sogar bis heute noch die Mathematiker, darum wird sie nicht berücksichtigt)
Oben (Manque)/Unten (Passe): hier wird gewettet ob die Zahl zu den oberen 18 Zahlen (1 bis 18) oder zu den untern 18 Zahlen (19 bis 36) gehört (die 0 wird nicht berücksichtigt)

Die Wetten auf die Farbe, Gerade oder Ungerade oder in der oberen oder unteren Hälfte gehören zu den einfachen Chancen. Der Rest gehört zu den mehrfachen Chancen. Die einfachen Chancen haben aber noch eine Besonderheit. Diese Besonderheit nennt sich En Prison-Rule. Diese besagt:
Sollte die Kugel auf die Null fallen, werden die eingesetzten Chips gesperrt und kommen ins Prison. Sie gehören damit weder dem Spieler noch der Bank. Erst der nächste Wurf entscheidet, wer über die Chips verfügen kann. Kommt beim nächsten Wurf die gewählte Chance, wird der gesperrte Einsatz wieder frei und der Spieler kann entscheiden, ob er den Einsatz weiter auf der Chance stehen lässt oder ihn abzieht. Kommt nach der Zero eine andere als die gewählte Chance, gehört der Einsatz der Bank und man hat verloren. Kommt noch einmal die Zero, muss die gewählte Chance zweimal kommen, damit der Einsatz des Spielers wieder frei wird.
Und noch eine Besonderheit gibt es beim französischen Roulette. Dies nennt sich Racetrack Roulette. Da wurde zusätzlich eine „Rennbahn“ auf dem Tableau angebracht.