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Roulette Permanenzen

PermanenzenRoulette Permanenzen sind die schriftlich oder elektronisch festgehaltenen Reihenfolgender gefallenen Zahlen beim Roulette. Die an einem bestimmten Tisch gefallenen Zahlen bezeichnet man als Tischpermanenz. Roulette Permanenzen werden in fast allen Spielbanken und Casinos zum Kauf angeboten oder können kostenfrei herunter geladen werden.
Beobachtet man nun eine Reihe von Permanenzen an einem Roulettetisch so findet man dort gewisse Gesetzmäßigkeiten, die sich mathematisch ausdrücken lassen. Einige Spieler lesen Roulette Permanenzen und leiten daraus vorhersagen für Ihre Wetten ab. Jedoch ist das nicht zur Nachahmung empfohlen, da sich die Zahlen nie genau vorhersagen lassen.
Das Sunset Casino hat eine eigene Seite wo die Permanenzen der einzelnen Tage gelistet sind, so dass man einen Überblick über die gefallenen Zahlen bekommen kann. Einfach hier klicken.

Wozu braucht man Permanenzen?
Wer sich mit systematischem Spiel beim Roulette beschäftigt, sollte jedes Spielkonzept zunächst mittels Permanenzen durchtesten. Die meisten Spielbanken in Deutschland und Österreich archivieren seit langer Zeit sämtliche bislang ausgespielten Roulette-Zahlen. Systemspieler können diese Zahlen für eigene Analysen käuflich erwerben (meist in Form von so genannten Monats-Permanenzen) oder teilweise sogar im Internet einsehen. Selbst viele Online Casinos veröffentlichen ihre Permanenzen, so dass jeder Spieler sehen kann, welche Zahlen an welchem Tisch gefallen sind.
Die Wichtigkeit von Permanenzen lässt sich am Beispiel der Martingale-Progression verdeutlichen. Wer sich neu mit dem Thema Roulette befasst, hält meist das Verdopplungs-Prinzip für den besten Lösungsweg, um dauerhaft im Casino zu gewinnen. Man setzt einfach 5 Euro auf Rot oder Schwarz und wenn man verliert, verdoppelt man eben jeweils auf 10, 20, 40, 80 Euro usw.  Irgendwann muss die gesetzte Chance ja schließlich kommen, denkt der typische Anfänger oder unbelehrbare Gelegenheitsspieler. Erste praktische Erfolgserlebnisse verfestigen den Irrglauben (fast immer, so gut wie ohne Ausnahme) an das perfekte starre Gewinnsystem.

Der Blick ins Permanenz-Heft hat schon so manchen Roulette-Spieler vor dem tiefen Fall bewahrt. Denn man stößt beim Trockentraining mit echten bereits erschienenen Roulette-Zahlen nicht selten auf lange bis extrem lange Serien, die mit der Strategie des Verdoppelns der Einsätze nicht zu bezwingen wären. Bei einem Tischminimum von 5 EUR und Maximum von 6000 EUR ist nur 10maliges Verdoppeln in Folge möglich: Grundeinsatz 5 EUR, erstes Verdoppeln auf 10 EUR, zweites Verdoppeln auf 20 EUR, drittes auf 40 EUR, dann auf 80, 160, 320, 640, 1280, 2560 und zum Schluss auf 5120 EUR. Das war’s. Kein weiteres Verdoppeln mehr möglich. Hat man bis dahin nicht getroffen, sind 10.235 EUR verzockt. Nur um lächerliche 5 EUR Nettogewinn zu erzwingen. Jede 12er-oder längere Serie führt zu diesem so genannten Platzer. Erscheint Zero dazwischen, geht dem Spieler noch eher das Kapital aus.
PermanenzenBei Test-Spielen oder Computersimulationen mit Permanenzen wird man öfter auf solche Serien stoßen und schnell feststellen, dass man mit dieser Spielweise in Casinos reichlich Geld verzockt hätte. Das gilt gleichermaßen für andere Strategien, egal wie komplex diese sind. Es spielt keine Rolle, ob man zwischenzeitlich fiktiv spielt (bestimmte Anzahl von Coups zwischen den Sätzen abwarten) oder einem bestimmten starren Regelwerk folgt, in jedem Fall droht im Spielverlauf das Erscheinen der so genannten “tödlichen Figur”, die zum Verlust des Spielkapitals führen kann. Permanenz-Analysen decken die Häufigkeit und mögliche Erscheinungsdichte solcher Verlustszenarien auf und bewahrt einem vor unnötigen Frusterlebnissen im Casino.
Wie bereits erwähnt archivieren fast alle Casinos, egal ob Online Casinos oder Spielbanken, die gefallen Zahlen von den einzelnen Zahlen. Einige Casinos schreiben ihre Zahlen hinter einander auf und unterscheiden dabei nicht zwischen den einzelnen Tischen, einige hingegen erfassen aber die Zahlen auch für jeden Tisch einzeln. Nun welches der beiden Varianten gut und welches weniger gut ist, hängt davon ab, was man mit den Zahlen machen will und vor allem ob sie aus Spielbanken oder Online Casinos stammen. Bei Spielbanken gibt es immerhin einen großen Faktor von dem die Zahlen abhängig sind und zwar vom Croupier. Denn kein Croupier der Welt wirft die Kugel immer mit der gleichen Geschwindigkeit in den Roulettekessel. Auch dreht sich der Kessel immer unterschiedlich. So sind die Permanenzen in Online Casinos für Statistiken wesentlich mehr wert. Denn hier läuft alles über ein Programm. Da gibt es diese beiden Fehlerquellen nicht mehr. Hier kommt es ganz allein nur auf die Software an.

Roulette Spielsysteme

SystemRoulette-Systeme sind Methoden um beim Roulette systematisch zu Gewinnen. Den Versuch das perfekte System zu entwickeln, gibt es schon seit 250 Jahren.
In der Praxis gibt es keine Systeme die auf lange Sicht erfolgreich sind aber es gibt immer wieder Spieler, die durch Systeme versuchen, ihren Gewinn zu optimieren. Solche Systeme nutzen bekannte Abweichungen wie etwa Kesselfehler. Diese werden zwar mechanisch hergestellt aber jeder weiß, dass es auch in der mechanischen Herstellung Toleranzgrenzen gibt. Um so etwas jedoch erhaus zu bekommen, muss man den Roulettetisch lange beobachten, denn solche Toleranzen sind nicht bei allen Kesseln gleich und werden selbstverständlich auch nicht veröffentlicht.
Es gibt eine Vielzahl von Systemen, hier nur mal eine kleine Auswahl:

d’Alembert
Bei der d’ Alembert – Progression wettet am auf die einfachen Chancen. Meist auf Rot oder Schwarz oder auf Gerade oder Ungerade. Als erstes wird eine Satzhöhe von z.B. 10 Jetons festgelegt. Diese ist aber frei wählbar. Nach einem Verlust wird die Satzhöhe um 1 Jeton erhöht also auf 11 Jetons. Bei einem Gewinn wird die Satzhöhe um 1 Jeton gesenkt auf 9. Über einen langen Zeitraum können Gewinne gemacht werden, ohne der Gefahr zu laufen gleich alles zu verlieren. Sollte dies trotzdem passieren, kann dieser Verlust durch vorherige Gewinne ausgeglichen werden. Das einzige was in diesem System jedoch nicht beachtet wird ist die Null. Also auch hier ist Glück gefragt, damit das System funktioniert.
Contre d’Alembert wird genau umgekehrt gespielt wie d’Alembert-Progression. Dabei wird nach einem Verlust der Einsatz um einen Jeton gesenkt und nach einem Gewinn um einen Jeton erhöht. Dieses System funktioniert aber nur dann gut, wenn nach dem Ausgleich der Verluste oder bei einem geringen Überschuss wieder mit der Anfangssatzhöhe gespielt wird.

Guetting Progression
Bei diesem System versucht man Gewinne mit hohen Sätzen und Verluste mit niedrigen Sätzen zu erzielen. Dabei gibt es mehrere Stufen mit unterschiedlichen Einsätzen. Der Höchstsatz liegt bei 40 Jetons. Dabei sieht das Satzschema wie folgt aus:

  1. Stufe 2 Jetons
  2. Stufe 3, 4, 6 Jetons
  3. Stufe 8, 12, 16 Jetons
  4. Stufe 20, 30, 40 Jetons

Der erste Satz wird auf der ersten Stufe gespielt, also man fängt mit 2 Jetons an. Wird dieser Satz zweimal hinter einander gewonnen, so geht man auf die 2. Stufe über und setzt nun 3 Jetons. Das geht so weit, bis man bei 40 Jetons angekommen ist. Man muss also den Satz zweimal hinter einander gewonnen haben bis man zum nächsten Satz übergeht.
Gewinnt man einen Satz und verliert anschließend, dann wird der nächste Satz mit dem gleichen Einsatz noch einmal gespielt. Verliert man jedoch einen Satz, so geht man auf das erste Glied der nächst niedrigeren Stufe zurück. Hat man also mit 30 Jetons gespielt und verloren, so geht man auf die 3. Stufe zurück und spielt das nächste Spiel mit 8 Jetons.
Dieses System ist bei einer „Glückssträhne“ sehr erfolgreich. Bei einem eher schlechteren Lauf hält sich der Verlust jedoch in Grenzen.

Paroli
Beim Paroli fängt der Spieler mit dem kleinsten Einsatz an. Er setzt meist auf eine der einfachen Chancen, da dort die Wahrscheinlichkeit höher liegt als auf eine bestimmte Zahl zum Beispiel. Gewinnt der Spieler, so lässt er seinen ursprünglichen Einsatz und den Gewinn liegen. Das macht er so lange, bis er sein Gewinnziel erreicht hat. Verliert er jedoch, bevor er sein Ziel erreicht hat, so fängt er wieder von vorne an.

Verdoppeln (Martingalespiel bzw. Martingale)
Beim Verdoppeln wird auf die einfachen Chancen getippt. Man setzt entweder auf Schwarz oder Rot, Gerade oder Ungerade oder auf Hoch oder Niedrig. Das System hat für wenige Runden Erfolg nur auf längere Sicht hin, wird man damit nie viel Geld gewinnen. Man kann vom Glück sagen, wenn man nach mehreren Runden seinen Einsatz wieder erspielt hat. Das ist aber eher die Ausnahme, denn wenn die Null kommt, hat man schon verloren, da sie zu keiner der drei Chancen gehört.

Zwei-Drittel-Gesetz
Beim Zwei-Drittel-Gesetz, oder Gesetz des Drittels manchmal sogar als Gesetz der kleinen Zahlen bezeichnet, versucht der Spieler anhand einer Rotation heraus zu finden, welche Zahlen gespielt werden. Eine Rotation ist ein Spieldurchlauf wo 37 Zahlen gefallen sind. Anhand dieser Zahlen kann man feststellen, dass nur etwa zweidrittel aller Zahlen gefallen sind und davon einige mehrmals. Wenn man aber nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung geht, müsste, nach 37 Coups, jede Zahl mindestens einmal gespielt werden. Das ist aber nicht der Fall und verleitet viele Spieler jedoch immer wieder zu falschen Schlussfolgerungen.